ÖNorm
7135
Diese Norm aus Österreich regelt die Qualität von Holzpellets
wesentlich restriktiver, so z.B. den Abrieb. Der Abrieb ist ein
Maß für die Härte und Stabilität des Pellets.
In einem Testgerät, dem Lignotester, werden die Pellets
einer definierten Belastung ausgesetzt und als Ergebnis der entstehende
Staub gemessen und in Prozent angegeben. Je geringer der Wert
des Abrieb, desto stabiler sind die Pellets und desto geringer
ist dann auch die Staubentwicklung beim Einblasen.
Zertifizierungsprogramm
nach 
Die Zertifizierung nach DINplus verbindet die beiden vorgenannten
Normen und legt jeweils die strengeren Werte als Maßstab
fest.
Die Zertifizierungsprozedur findet beim Pellethersteller durch
ein von DIN Certco akkreditiertes Prüfinstitut statt. In
regelmäßigen Abständen finden unabhängige
Kontrollen statt, so dass die Qualität der Pellets sichergestellt
werden kann.
Gütesiegel
des PVD Pelletverbandes Deutschland
Dieser neben dem Deutschen Energie Pellet Verband (DEPV) existente
Verband hat ein Gütezeichen entwickelt, deren Gütekriterien
vergleichbar mit den Vorgaben nach DINplus sind.
Qualitätsnormen
Pellets Vorgaben ÖNorm M 7135 Vorgaben DIN 51731 Vorgaben
DINplus.
Qualitätsnormen
Pellets
|
|
Vorgaben
ÖNorm M 7135
|
Vorgaben
DIN 51731
|
Vorgaben
DIN plus
|
| Durchmesser |
mm |
4
bis 10 mm
|
4
bis 10 mm
|
 |
Länge
|
mm |
5
x D¹ |
< 50 |
5
x D¹ |
Rohdichte
|
kg/dm³ |
> 1,12 |
1,0 < Dichte< 1,4 |
> 1,12 |
Wassergehalt
|
% |
< 10 |
< 12 |
< 10 |
Asche
|
% |
< 0,50 |
< 1,50 |
< 0,50 |
Heizwert
|
MJ/kg
|
> 18 |
17,5 < HW< 19,5 |
> 18 |
Schwefel
|
% |
< 0,04 |
< 0,08 |
< 0,04 |
Stickstoff
|
% |
< 0,3 |
< 0,3 |
< 0,3 |
Chlor
|
% |
< 0,02 |
< 0,03 |
< 0,02 |
Abrieb
|
% |
< 2,3 |
- |
< 2,3 |
Presshilfsmittel
|
% |
< 2 |
( ² |
< 2 |
¹
|
max.
20% der Masse der Presslinge dürfen Längen
von bis zu 7,5 x D aufweisen
|
²
|
Die
DIN verbietet Zusatzstoffe, jedoch wird dieses Verbot mit
der Verordnung Kleinfeuerungsanlagen wieder aufgehoben,
so dass keine Begrenzung des Anteils an Presshilfsmitteln
besteht
|
Power
Pellets sind DINplus zertifiziert, insbesondere der für
den Staub verantwortliche Abriebwert wird weit unterschritten.
Entscheidend ist aber, dass die folgende Transportnorm eingehalten
wird, denn man kann jeden guten Pellet durch nicht sachgemäßen
Umgang beim Transport und Einblasen zerstören!
DIN
Pelletlogistik geprüfter Fachbetrieb
ÖNorm
7136 Transport und Lagerung von Pellets
Die
Kriterien der DIN, ÖNorm und der DIN plus beziehen sich
auf die Produktion und den Zustand der Holzpellets bis zur
Verladung
der Pellets im Pelletierwerk.
Der nachfolgende Transport der Pellets zum Endkunden oder Zwischenhändler
und der weiteren Distribution wird in der „ÖNorm 7136
Transport“ geregelt. Auf der Basis dieser Norm ist das Zeichen
„DIN Pelletlogistik geprüfter Fachbetrieb“ entstanden.
Damit wird gewährleistet, dass die zertifizierten Pellets
auch in guter Qualität in den Bunker eingebracht werden.
Durch unsachgemäßen Transport oder Lagerung können
erhebliche Qualitätseinbußen entstehen.
Es werden Anforderungen an Zwischenläger, Transportfahrzeuge
und das Zustellpersonal gestellt. Die Vorgaben sind unter anderem
ein geschultes Fachpersonal, ein geeichtes On-Bord Wiegesystem
des LKW, die Sortenreinheit der Pellets, den Schutz vor Nässe
und eine Absaugvorrichtung.
Ziel des Zeichens und der Norm ist einen professionellen Umgang
mit Pellets während der gesamten Transportkette.
Wir sind mit unseren Fahrzeugen nach dieser Norm zertifiziert.

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DINplus
Zertifikat |
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DIN
Pelletlogistik Zertifikat |